Sichtbarkeit erhöhen mit den drei „W“: Wunschkund:innen, Wiedererkennung und Wertschätzung

Kenne Deine Wunschkund:innen und ihre Präferenzen

Je mehr Du über Deine Wunschkund:innen weißt, umso zielgerichteter und erfolgreicher kannst Du Deine Vermarktungsaktivitäten gestalten. Und so Deine Sichtbarkeit erhöhen. Diese Fragen helfen Dir dabei, mehr über die Präferenzen Deiner Wunschkund:innen herauszufinden:

  • Auf welchen sozialen Netzwerken versorgen sie sich mit Informationen? Wenn Deine Wunschkund:innen Privatpersonen sind und Du ausschließlich auf Business-Netzwerken aktiv bist, dann werden Deine Vermarktungsaktivitäten mit ziemlicher Sicherheit ins Leere laufen.
  • Welche Inhalte interessieren sie?
  • In welcher Form sollten die Inhalte aufbereitet sein – textlastig oder in Bild-/Videoformaten? Denke dabei nicht nur an die
    sozialen Netzwerke sondern auch an Newsletter, Podcasts, Whitepaper, etc..
  • Über welche Kanäle wollen Deine Wunschkund:innen mit Dir kommunizieren? Handwerker geben beispielsweise gerne via WhatsApp direkt von der Baustelle aus Bestellungen bei ihren Materiallieferanten auf. Diese Option sollten die Materiallieferanten den Handwerkern dann auch zur Verfügung stellen.
  • Wie wollen Deine Wunschkund:innen angesprochen werden – Du oder Sie?
  • Welche Sprache sprechen Deine Wunschkund:innen? Einerseits meine ich das wörtlich, beispielsweise Deutsch oder Englisch. Andererseits geht es mir auch um Sprache im übertragenen Sinne, einer eher umgangssprachlichen Wortwahl, Anglizismen oder Fachjargon.

Je sorgfältiger Du die einzelnen Fragen für Dich beantwortest, desto belastbarere Ergebnisse im Hinblick auf Kanäle, Formate, Inhalte, Sprache und Tonalität erhältst Du. Und umso optimaler lassen sich Deine Vermarktungsaktivitäten steuern.

Sorge dafür, dass Dich Deine Kund:innen immer wiedererkennen

Nicht nur im Online-Marketing spielt der optische Auftritt eine große Rolle: Je charakteristischer Dein Design, desto höher der Wiedererkennungswert. Und desto größer die Chance, dass Deine Wunschkund:innen auf Dich aufmerksam werden. Folgende Aspekte liegen mir besonders am Herzen:

  • Lege eine Farbpalette an, die bei all Deinen Aktivitäten zur Anwendung kommt – ob Logo, Homepage, Drucksachen, Werbeartikel, Social Media, etc..
  • Verwende immer dieselbe(n) Schrift(en). Sollte Deine Schriftart nicht in jedem Medium verfügbar sein, dann achte darauf, dass Du Vergleichbares verwendest (z. B. Schriften ohne oder mit Serifen, Groß- und Kleinschreibung).
  • „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ (Kurt Tucholsky). Gerade deshalb finde ich eine einheitliche Bildsprache, die vor allem auch zu den dabeistehenden Inhalten passt, enorm wichtig. Wie oft sehe ich Bilder, bei denen ich mir denke: „Was genau möchtest Du mir damit sagen und inwiefern hat das mit dem Text zu tun?“.

Wiedererkennungswert schaffst Du auch mit Deinen Inhalten. Du stehst für ein bestimmtes Thema, das Dich bewegt und über welches Du regelmäßig berichtest. Ein Thema, in dem Du Expertin oder Experte bist. Genau das soll Deine Community verstehen und wissen: „Ach ja, das ist die Bettina, die gibt mir regelmäßig Tipps, mit denen ich meine Vermarktung zielgerichteter und erfolgreicher gestalte!“.

Ebenso sollte Deine Kommunikation über Wiedererkennungswert verfügen, also persönliche Anrede, Wortwahl, Stil und Tonalität. Sie sollte an die jeweiligen Wunschkund:innen bzw. die Zielgruppe angepasst werden und kann von Kanal zu Kanal unterschiedlich sein. Ein Beispiel: Wenn Du Azubis für Dein Unternehmen begeistern möchtest, dann wirst Du sie vermutlich Duzen und Dich persönlich mit ihnen austauschen. Die Imagebroschüre für Dein Unternehmen wird dagegen sicherlich mehr Fachjargon enthalten. Auch die Orientierung an Branchen-Gepflogenheiten kann helfen. In der Kreativ-Branche ist es durchaus üblich und akzeptiert, sich zu duzen. Und für mich passt das auch, weil ich mit meinen Wunschkund:innen gerne eng und freundschaftlich zusammenarbeite. Dabei akzeptiere ich, dass nicht alle Menschen so arbeiten möchten und somit zu mir passen (und umgekehrt).

Zeige Deinen Wunschkund:innen, dass Du sie wertschätzt

Gerade Wertschätzung wird meiner Meinung nach viel zu oft vernachlässigt. Wie fühlst Du Dich, wenn Du in den sozialen Netzwerken jemandem neu folgst und sich die- bzw. derjenige bei Dir dafür bedankt? Gerade in den sozialen Netzwerken kannst Du mit kleinen Gesten Deiner Community Deine Wertschätzung ausdrücken. Beantworte Kommentare – zeitnah, versteht sich – und zeige Interesse. Indem Du sie miteinbeziehst und sie fragst, wo sie Deine Unterstützung wünschen. Und indem Du Dir ihre Profile ansiehst und dort Likes und Kommentare hinterlässt.
Auch auf Deinen übrigen Kanälen solltest Du für Deine Wunschkund:innen erreichbar sein. Wenn Du eine Telefonnummer angibst, dann stelle sicher, dass Du unter dieser Nummer zu den für Dein Business üblichen Zeiten zu sprechen bist. Antworte auf E-Mails in einem angemessenen Zeitrahmen – mit einer persönlichen Begrüßung und Verabschiedung. Halte Dich an Absprachen und sei pünktlich bei Terminen. Alles Selbstverständlichkeiten sollte man meinen – kappt jedoch im digitalen Zeitalter leider nicht immer.

Eine besondere Form der Wertschätzung ist es für mich, meine Wunschkund:innen immer wieder mal zu überraschen. Mal mit meiner Zeit, einem Freebie oder einem individuell ausgesuchten Frühlings- oder Geburtstagsgruß. Und natürlich als Ideengeberin dafür, wie sich der eigene Content kreativ präsentieren lässt!


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